Indikationen:
Gestörtes Temperaturempfinden und Störungen durch
erhöhte Kälteempfindlichkeit
Innere Unruhe
Anspannung - mangelnde Entspannungsfähigkeit
Gefühl, unter Druck zu stehen
Rauchentwöhnung
Die Reizung von Akupunkturpunkten
ist eine der ältesten Naturheilmethoden. Die
Nadeln werden an genau festgelegten Punkten in die
Haut eingestochen und dort 20 Minuten belassen. Meistens
liegt der Patient während der Behandlung. Die
Nadelstiche sind kaum schmerzhaft. Die Nadelung der
Akupunkturpunkte hat eine harmonisierende Wirkung.
Blockaden werden gelöst, Fülle wird gedämpft
und Schwäche wird angeregt. Ein ungestörtes
harmonisches Fließen der Energie wird gefördert.
Die Akupunkturpunkte liegen auf
sogenannten Leitbahnen (Meridianen). Pro Behandlung
werden etwa 8 - 16 Nadeln gesetzt. Die Punkteauswahl
richtet sich nach der Diagnose (bzw. dem Disharmoniemuster).
Die chinesische Diagnostik berücksichtigt unter
anderem die Vorgeschichte, den Zungen - und Pulsbefund.
Ziel der Akupunkturbehandlung ist den gestörten
Energiefluß zu regulieren. Die westliche Diagnose
spielt eine bedeutende Rolle. Patienten, die eine
Akupunkturbehandlung wünschen, haben meistens
eine gründliche westliche Diagnostik hinter sich
(z.B. bei Migräne Ausschluß eines Tumors mittels
Computertomographie oder Kernspintomographie).
Bei der chinesischen Diagnostik
wird ein Disharmoniemuster festgestellt. Bei Schmerzsyndromen
besteht oft eine sogenannte Qi-Stagnation. Wobei "Qi"
vereinfacht als die Lebensenergie bezeichnet wird,
die in unseren Leitbahnen fließt.
Für Patienten ist es interessant,
sich mit der Philosophie der Chinesischen Medizin
zu befassen.